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Chien de Saint Hubert
Der Ursprung der Rasse liegt etwas im Dunkeln. Die Legende von Francois
Hubert berichtet, daß er schon im 8. Jahrhundert mit seinen Chiens de
St. Hubert in den belgischen Ardennen jagte.
Nach der Vision des Kreuzes im Geweih eines weißen Hirsches, schwor er
der Jagd ab um Mönch zu werden.
Er gründete das Kloster St. Hubert, wo die edlen Hunde über Jahrhunderte
weitergezüchtet wurden.
Die Farbe der meisten Hunde war damals schwarz mit lohfarbenen
Abzeichen. Es gab auch vereinzelt rote, gescheckte und weiße Exemplare.
Wilhelm der Eroberer und die Adelsfamilie der Talbots brachten die
ersten Chiens de St. Hubert um 1066 nach England. Hier wurden sie in
verschiedene andere Rassen eingekreuzt und auch reinblütig
weitergezüchtet.
Somit kann der Typ des alten Chien de St. Hubert als Urvater fast aller
brackenartigen Rassen bezeichnet werden.
Bloodhound
In England entstand der zweite Name "Bloodhound". Zum einen durch die
hervorragende Leistung einer Schweißspur noch nach Tagen folgen zu
können, zum anderen durch die strenge Linienzucht, die vorzugsweise ein
Privileg der Klöster und der Adligen war. Also aus reinem Blute -
Vollbluthunde - Bloodhounds.
In seiner Heimat Belgien und auch in Frankreich wird der Bloodhound auch
heute noch offiziell Chien de St. Hubert genannt. |
Steckbrief
Name: Boodhound
Chien de Saint Hubert
FCI-Gruppe: 6
Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen
FCI-Standard-Nummer 84
Ursprungsland: Belgien
Größe: ca. 60 -70 cm
Gewicht: ca. 40 - 54 kg
Aussehen: Massiver, groß- gewachsener Jagd- & Spürhund mit
viel loser Haut und starker Faltenbildung an Kopf und Hals.
Farben: black and tan, liver and tan, red
Wesen: Sanftmütig, ruhig und eigensinnig, starker
Spürtrieb
Verwendung: Lauf- und Meute- hund für Hochwild,
Familienhund, ausdauernder Spür- und Fährtenhund |